
Three Avatar based Therapy
Virtuelle Trauma -
HeilRäume
Heilung durch Verkörperung – im realen und virtuellen Raum.
Körperorientierte Sexualtherapie & Traumatherapie mit der innovativen Drei-Avatar-Methode in Second Life.
1. Fokus:
Trauma trennt uns oft von unserem Körper. Meine Arbeit verbindet mein Wissen und Erfahrungen aus 25 Jahren Sexualtherapie mit den geschützten Möglichkeiten virtueller Welten, um Integrität und Lebenskraft zurückzugewinnen.
Die drei Säulen:
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Sexocorporel: Den Körper wieder spüren lernen.
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Schamanische Kraft: Seelenanteile zurückholen und integrieren.
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Avatar-Therapie: Sicherer Transfer von der Virtualität in die Realität.
2. Über mich: Expertise und Pioniergeist
25 Jahre Erfahrung trifft auf digitale Pionierarbeit
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Mein Name ist Roger Spiess. Seit über zwei Jahrzehnten bin ich von der Sexualität tief fasziniert und begeistert. Und so begleite ich Menschen dabei, ihre Sexualität und ihre Lebenskraft zu leben, und/oder nach traumatischen Erfahrungen neu zu entdecken. Mein Weg führte mich von den tantrischen Lehren über die fundierte Körperarbeit des Sexocorporel (Sexualpädagogik, ISP Zürich) bis hin zur tiefenpsychologischen und schamanischen Heilarbeit bei Dr. phil. Carlo Zumstein (Psychotherapeut und schamanisch Tätiger). Ich habe mein Wissen mit einer eigens entwickelten Heilmethode weiter erforscht und etabliert, die sich stark an die Surrogat Therapy (therapeutischer temporärer Sexualpartner) anlehnt.
Dadurch kam ich in Kontakt mit den Welten der Sexarbeit in der ich viele Erfahrungen und Erkenntnisse auch als Sexworker kennenlernen durfte.
Ich gebe auch weiterhin reine schamanische Sessions und Sexual Healing Sessions.
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Second Life: Mehr als eine Welt, ein therapeutisches Labor: Ich bewege mich seit 19 Jahren in den virtuellen Welten von Second Life. Was für viele ein Spiel ist, ist für mich seit fast zwei Jahrzehnten ein hochwirksames psychologisches Labor. Diese langjährige Immersion ermöglicht es mir heute, die technischen Möglichkeiten von Second Life so präzise zu steuern, dass sie zu einem klinisch sicheren und hocheffizienten Werkzeug für die Traumatherapie werden. Ich nutze diese Welt nicht als Hobby, sondern als spezialisierten Fachraum, in dem Heilung dort beginnen kann, wo die physische Realität oft noch zu belastend ist.
3. Diese Arbeit ist sehr neu - mehr darüber, warum sie wirkt:
Second Life wurde 2003 von der Firma Linden Lab das erste Mal veröffentlicht.
Das Konzept: Eine nutzerdefinierte, persistente virtuelle Welt ohne festes Ziel.
Für mich, der auch vertieft mit schamanischen Methoden arbeite, hat Second Life einen beeindruckenden Beweis der Wirksamkeit von Traumkraft und Imagination geliefert.
Falls Du mehr darüber wissen möchtest:
Das wissenschaftliche Fundament.
Erst seit wenigen Jahren wurde erkannt, dass Second Life Räume öffnet die zwar virtuell sind, jedoch auch Wirkung in den Alltag bewirken können. Erste Beobachtungen fanden statt, als autistische Menschen ihre Sprachkompetenzen in Second Life massgeblich verbessern und entwickeln konnten. Daraufhin wurden weitere Studien und Versuche angelegt, und Grundlagen für die Avatar basierte Therapie entwickelt.
Noch ist diese Therapieform nicht sehr bekannt, sie wächst jedoch stetig.
Praxisraum

4. Die Methode:
Die Drei-Avatar-Methode: Eine Brücke für die Seele.
In der Traumatherapie ist die größte Hürde oft die physische Überwältigung. In Second Life arbeiten wir mit einer 'dosierten Nähe'. Durch die Gestaltung von drei spezifischen Avataren erreichen wir Ebenen, die im reinen Gespräch oft verborgen bleiben:
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Der Präsenz-Avatar (Ankommen): Wir nutzen Erkenntnisse aus dem Sexocorporel, um die aktuelle Körperwahrnehmung digital abzubilden. Wo fließt Energie, wo ist sie blockiert?
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Der Ressourcen-Avatar (Kraft): Ein schamanischer Ansatz in digitalem Gewand. Wir erschaffen einen Anteil, der Ihre volle Kraft (Traumkraft) verkörpert. Dieser Avatar dient als Anker für Ihr Nervensystem.
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Der Schatten-Avatar (Integration): Ähnlich einer schamanischen Seelenrückholung geben wir verdrängten oder schambesetzten Anteilen eine Form, um sie wieder sicher in Ihr Selbstbild aufzunehmen.
5. Warum Virtualität bei Trauma?
Oder: Warum ein virtueller Ort heilen kann - die vorteile der Trauma Arbeit in der geschützten Welt von Second Life.
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Schutz vor Retraumatisierung: Die visuelle Distanz des Avatars wirkt wie ein Puffer. Sie steuern die Intensität der Begegnung.
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Interozeption ohne Angst: Wir nutzen das visuelle Feedback des Avatars, um die Verbindung zu Ihrem physischen Körper (Interozeption) sanft wiederaufzubauen – ein Kernaspekt des Sexocorporel.
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Grenzen testen: In einer Welt, in der Ihnen niemand physisch zu nahe treten kann, lernen Sie das Setzen von Grenzen neu – und übertragen diese Fähigkeit in Ihren Alltag.
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Schamanische Räume: In Second Life können wir Landschaften erschaffen, die Ihre innere Timeline oder Kraftorte symbolisieren – eine immersive Form der schamanischen Reise.
Praxisraum

6. Sicherheit und Ablauf
Dein Safe Space:
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Der Raum: Wir arbeiten auf privaten, für die Öffentlichkeit gesperrten Inseln.
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Die Identität: Du wählst einen anonymen Account. In der Sitzung begegnen wir uns unter meinem professionellen Namen Roger Spiess, während die Umgebung absolute Diskretion garantiert.
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Der erste Schritt: Ein kostenloses Erstgespräch via Telefon oder Zoom, um zu klären, ob die virtuelle Arbeit für Ihr Anliegen passend ist.
Und so geht die Reise weiter
Der therapeutisch/schamanische Weg:
Die Reise zur Ganzheit
Heilung von Trauma ist kein linearer Prozess, sondern eine Rückkehr zu sich selbst. In meiner Arbeit nutzen wir die virtuelle Welt als heiligen Raum, um die Fragmente Deiner Geschichte wieder zusammenzufügen und darin aus schamanischer Sicht verlorene Seelenanteile wieder anzunehmen. Mit diesen unwirklichen, aber durchaus realen Welten zu arbeiten ist für mich als jemand, der auch intensiv mit schamanischen Welten und Träumen arbeitete, wie ein Heimspiel. So oft durfte ich erfahren, welche Wirkung unsere Traumkraft, entstanden in anderen Welten wie auch der virtuellen, an Energie und Heilung enftalteten.
Mit den Möglichkeiten die Second Life uns bietet, erhält die schamanische Arbeit eine Dimension mehr: Die virtuelle Welt wird zu einer dokumentierten Zeugin mehr von dem, was Du erlebst. In etwa erwarten dich diese Begegnungen:
Phase 1: Ankommen und Präsenz (Sitzung 1–2)
Wir schaffen die Basis. Du lernst den virtuellen Raum kennen und gestalten deinen Präsenz-Avatar. Wir nutzen Techniken des Sexocorporel, um deine aktuelle Körperwahrnehmung sicher im digitalen Ich abzubilden.
Phase 2: Die Aktivierung der Traumkraft (Sitzung 3–4)
Bevor wir uns den Wunden zuwenden, rufen wir Deine Stärke: Wir gestalten den Ressourcen-Avatar. Er ist Dein „Kraft-Verbündeter“ – ein Anker für Dein Nervensystem, der Stabilität und Schutz bietet. Hier trainieren wir Grenzen und Selbstwirksamkeit.
Phase 3: Die Begegnung mit dem Schatten (Sitzung 5–7)
Dies ist das Herzstück der Transformation. Wir geben den Anteilen eine Form, die bisher im Verborgenen liegen mussten: Scham, Wut, Schmerz oder Taubheit. Im Schutz der virtuellen Distanz begegnest du deinem Schatten-Avatar. (Mehr zum Schatten-Avatar und der schamanischen Sichtweise der Seelenrückholung hier).
Phase 4: Dialog und Seelenrückholung (Sitzung 8–10)
Durch geführte Rollenspiele im Text-Chat treten dein Ressourcen-Selbst und dein Schatten-Selbst in Kontakt. Wir lösen die traumatische Erstarrung auf und wandeln die Energie des Schattens zurück in Lebenskraft.
Phase 5: Integration und Transfer (Abschluss)
Wir besprechen, wie sich die neu gewonnene Ganzheit in Ihrem physischen Körper und Ihrem Alltag anfühlt. Was Sie virtuell erfahren haben, wird zur neuen Realität Ihres Seins.